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DMB = Digital Multimedia Broadcasting. DMB ist eine Weiterentwicklung des DAB-Standards.
Eine digitale Signalverarbeitungsmethode, mit der nicht nur Ton, Text, Bilder oder Daten, sondern auch Videoclips und komplette, auf mobilen Empfang zugeschnittene Fernsehsendungen problemlos übertragen werden können. Besonders geeignet ist DMB für mobile Geräte, in der Presse als sogen. „Handy-TV“ beschrieben. Die Digital-Technologie wurde, ähnlich wie der von DVB-T abgeleitete DVB-H Standard, speziell für die Übertragung von Bewegtbildern bei hohen Geschwindigkeiten entwickelt. Selbst bei niedrigen Datenraten wird eine gute Qualität erreicht. Parallel zu DMB wird mit DVB-H eine zusätzliche Technologie entwickelt. Während DVB-H in vielen Ländern und Regionen um dieselben Frequenzen konkurriert, die auch DVB-T nutzt, setzt DMB auf europaweit verfügbare Frequenzressourcen – nämlich auf die DAB Technik mit vorhandenen Kanälen, die einfach auf DMB erweitert werden können (Parallelbetrieb von DAB und DMB möglich). Hier bietet sich besonders das L-Band an. Im derzeitigen DMB-Programmbouquet senden das ZDF (frei empfangbar), N24, MTV sowie das von Pro Sieben/ SAT1 produzierte EntertainmentTV und der Radiosender bigFM2see. Der Ausbau der Sendeanlagen wird von watcha in Kooperation mit T-Systems vorangetrieben. Noch in diesem Jahr wird der DMB-Standard zunehmend verbreitet, um schnellstmöglich sämtliche Ballungsräume in Deutschland abzudecken.
In Deutschland ist DMB seit dem 31. Mai 2006 in Berlin, München, Köln, Stuttgart und Frankfurt am Main zu empfangen. Bis 2008 sollen 75 Prozent der deutschen Bevölkerung mit DMB versorgt werden können. In Bayern startete im Juni 2006 auch das DMB Projekt „MI FRIENDS“ mit DMB Sendungen auch auf Band III Kanälen, die von unserem DR 402 frei empfangbar sind. Das Projekt wird zur Zeit bereits weiter ausgebaut.
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